Wir gegen Rechts

1.Mai 2006: NPD-Aufmarsch in Ladenburg. Grund für eine Gruppe engagierter Bürger, aufzustehen und gegen diesen braunen Ungeist zu protestieren.

Nicht einmalig. Ständig. Monatlich treffen wir uns. Ein- bis zweimal jährlich organisieren wir Veranstaltungen gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus – weiter geht es, sobald uns Corona wieder lässt.

Wir wollen durch aufklärende Aktionen und Vorträge diesen demokratiefeindlichen Kräften den Nährboden entziehen, sie daran hindern, ihre menschenrechtswidrigen Ideologien zu verbreiten, und wir wollen jungen Menschen ein Vorbild in aktiver und wehrhafter Demokratie sein.

Es wäre uns lieber, unsere Aktivitäten wären überflüssig.  Leider sind sie es nicht. Im Gegenteil. Rechte Aktivitäten werden in unserer Gesellschaft immer mehr geduldet. Gewalt gegen Flüchtlingsheime gibt es immer häufiger und wird immer gleichgültiger hingenommen. Die Menschen, die nicht freiwillig zu uns kamen, sondern weil sie im Krieg um ihr Leben fürchten mussten, werden von vielen engagiert und herzlich aufgenommen, von anderen aber abgelehnt, beschimpft und bekämpft. Ausländer-feindliche Stimmung wird alltäglich. Stammtischparolen der großen Vereinfacher sind überall zu hören, eine rechtsextreme Partei gewinnt immer mehr Anhänger.

Dagegen kämpfen wir an. Wollen Sie mitmachen?

Unser derzeitiges Projekt ist der „Platz der Menschenrechte“, der in Ladenburg in Zusammenarbeit mit der Stadt entstehen soll – mit Tafeln der Texte der „Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte“ der Vereinten Nationen.